Herrlich Radfahren in Ostfriesland
Radtouren quer durch Ostfriesland, als Sternfahrt angelegt, fix und fertig ausgearbeitet, mit Ihrem eigenen Fahrrad oder mit topgepflegten Leihrädern, Tourmappe, auf Wunsch mit GPS-Daten für Ihr Fahrrad-Navigationsgerät!
Fester Standort Ihres Radurlaubs: Hotel Herrlichkeit in Dornum mit modernen, freundlichen Hotelzimmern!
Genießen Sie den Komfort, jeden Tag neu zu entscheiden, ob und wie weit Sie radfahren oder ob Sie einfach mal ausspannen möchten. Regenerieren Sie in unserer kleinen Sauna mit Ruheraum oder lassen Sie sich nach einer tollen Fahrradtour von unserem Masseur wieder fit machen.
Thema: GPS-geführte Fahrradtouren
Erst Dornum 6,2 km, dann Dornum 5,6 km, jetzt wieder Dornum 6,3 km: fahren wir hier eigentlich im Kreis? Wo sind wir überhaupt? Mal ehrlich: diese Dialoge kennen wir doch alle. Damit kann man sich die schönste Fahrradtour vermiesen. Deshalb haben wir für Sie diese Sammlung GPS-gestützter Fahrradtouren erarbeiten lassen. Sie müssen fast nichts mehr machen. Der Streckenvorschlag steht, Sie folgen der Linie auf dem Display des GPS-Geräts. Nur fahren müssen Sie noch selber. Also: Rauf auf den Sattel und los!
Start: Dornum, Hotel Herrlichkeit
Streckenverlauf: Roggenstedt, Schweindorf, Plaggenburg, Aurich, Moordorf, Arle
Ziel: Dornum, Hotel Herrlichkeit
Länge: 67 km
Tourenbeschreibung
Wir wenden uns vor dem Hotel Herrlickeit nach links und benutzen nach etwa 270 m ebenfalls links die alte Trasse der in diesem Teilstück stillgelegten Eisenbahn, fahren danach ein Stück auf dem Radweg neben der Kreisstraße und biegen dann nach
Süden, Richtung Utarp, ab. Das Landhaus `Up Höcht` kommt uns für eine Einkehr nach noch nicht einmal 5 km wohl noch zu früh; aber später folgen weitere Möglichkeiten.
Aurich, das sehen wir an der grünen Wegweisung auf weißem Grund, ließe sich recht zügig erreichen. Aber um den Preis, häufig Radwege neben stark befahrenen Straßen zu benutzen. Das lässt sich in dieser Landschaft, in der viele Tiefs Wegstücke enden lassen und ein vielfach vernetztes Wegenetz nicht zu knüpfen war, nicht völlig vermeiden. Aber es gibt Alternativen. Länger, aber schöner.
Wenn wir das Gebiet des Meerhusener Moors erreicht haben, wird es an einer Stelle kurios: Etwa 2 km lang geht ein Naturweg, für Radfahrer recht schmal rechtsseitig mit Verbundsteinen gepflastert, durch diese stille Landschaft. Aber etwa 150 m dieses Weges sind nicht befestigt. Naturschutzgründe lägen dafür vor, weist ein Schild aus. Dann schieben wir eben zur Rettung der Natur.
Der Kern Aurichs ist von einem dicht befahrenen Straßenring umgeben; von Osten her, über die Kreisstraße durch Wallinghausen, geht es noch recht moderat zu. Unser Weg führt über die Fußgängerzone, die wir respektieren, zum Markt. Dort können die Räder abgestellt werden. Zu Fuß erkunden wir das Zentrum. Im etwas abseitig am nördlichen Ende der Fußgängerzone in einem hellgelben Haus
untergebrachten Tourismusbüro (gelbe Wegweisung auf rotem Grund) gibt man uns sicher Hinweise, etwa für eine Schifffahrt auf dem Ems-Jade-Kanal. Der Hafen ist nicht weit vom Markt entfernt, erreichbar über den Schlossgarten. In der Mitte des Marktes eine Markthalle, die bei einem Schauer Schutz bieten kann.
Den Markt lassen wir nach unserer fußläufigen Erkundungstour rechts liegen und bewegen uns aus der Fußgängerzone hinaus. Wir nutzen ein Stück den Radweg an der Bundesstraße 72 Richtung Norddeich und Emden. An der ersten Gabel wählen wir den rechten Ast, die Waller Straße. Unser Weg führt uns in Moordorf zum Moormuseum. Das ärmliche Leben der
Moorkolonisten wird hier anschaulich. Eintritt für Erwachsene EUR 3,-, für Kinder von 6 bis
16 Jahren 1,50. Vor der Kasse ist eine Teestube.
Nördlich von Münkeboe, dessen Museum wir während der Tour `Moor` besichtigten, nähern wir uns dem `Ewigen Meer`. Nicht in den abgedroschenen Ostfriesen-Witzen, hier aber lernen wir eine Besonderheit dieses Menschenschlages kennen: Inländische stehende Gewässer, allerorten Seen genannt, heißen hier `Meer`. Was Landratten
Meer nennen, heißt hier hingegen `Die See`.
Das `Ewige Meer` erreichen wir nicht mit dem Rad. Die Wege sind entweder gesperrt oder unbefahrbar. Da bleibt nur der Fußweg. Das Navi hülfe uns hier, den Ausgangspunkt eines Spaziergangs zu markieren und zu ihm zurück zu finden.
Start: Dornum, Hotel Herrlichkeit
Streckenverlauf: Neßmersiel, Norddeich, Norden, Arle
Ziel: Dornum, Hotel Herrlichkeit
Länge: 53 km
Regionales Radwandern, Eintagestour
Start: Emden
Streckenverlauf: Suurhusen, Wirdum, Marienhafe, Upgant-Schott, Berumerfehn, Großheide, Arle
Ziel: Dornum, Hotel Herrlichkeit
Länge: 50 km
Tourenbeschreibung
Das ist eine Radtour vorzugsweise für Sonntags, da fährt die `Museumseisenbahn Küstenbahn Ostfriesland`, nach Norden und die nimmt Räder mit. Wochentags kann man auch den Bus mit Fahrradanhänger nehmen.
Vom Bahnhof Norden geht es weiter mit dem Regionalexpress nach Emden. Wenige Minuten vom Bahnhof entfernt steht die Kunsthalle Emden, gestiftet von dem verstorbenen legendären Herausgeber des `Stern`, Henri Nannen. Vom Bahnhofsvorplatz aus ist der Wasserturm nicht zu übersehen. Direkt hinter dem Wasserturm geht es über die erste weiße Holzbrücke links und dann gleich rechts zur nahen Kunsthalle. Schon architektonisch ein Schmuckstück, dieses Museum. Erst recht die Sammlung kann sich sehen lassen: Von den Künstlern der Vereinigung `Die Brücke` bis hin zu Zeitgenossen. Nannen hatte nicht nur in seiner Zeitschrift ein weites Spektrum für ein
breites Interesse.
Nach dem Museumsbesuch fahren wir die Straße zwischen dem Museum und der Cafeteria Henri`s immer geradeaus, bis es hoch geht auf den baumbestandenen Wall, der von der ehemaligen Befestigungsanlage der Stadt übrig geblieben ist. Die bald nahende Straße queren wir Richtung Simonswolde und Riepe. Nach 500 m schon kommt ein Sperrgitter; wir fahren über die Stadtgrabenbrücke und halten uns links, Richtung Hinte, immer am Kanal entlang.
Der Weg führt uns bei Tütelborg links abbiegend mit einer Brücke über die autobahnähnlich befahrene B 210 nach Suurhusen. Hier steht der schiefste Kirchturm der Welt. Er ist nicht marmorverkleidet, weiß und rund, wie der in Pisa, sondern aus Backstein, rot und viereckig. Und er ist auch nicht so hoch und (noch) lange nicht so berühmt. Aber der Turm kommt 2009 in das Guinness-Buch der Rekorde. Und nicht der von Pisa! Der Kirchturm ist `nur` 27 m hoch, sein Neigungswinkel beträgt bei einem Überhang von 2,34 m ganze 5,07 Grad. Pisa bringt es nur auf 4,4 Grad.
Vom Kirchturm Suurhusen aus fahren wir hundert Meter zurück und dann halb rechts Richtung Osterhusen, Canhusen und Wirdum. Hier könnten wir schon einkehren, aber das interessantere Etappenziel heißt Marienhafe. Wenn wir uns von Upgant-Schott kommend der Stadt nähern, grüßt von weitem schon der massige Kirchturm der Marienkirche, Störtebeker-Turm genannt. Das Denkmal für Klaus Störtebeker steht gleich vorne links auf dem Kirchplatz. Alles heißt hier nach Störtebeker: Bistro, Teestube, Schlachter. Der Rest heißt nach der Gruppe (seinerzeit sagte man wohl eher Bande) der Liekedeeler, der Störtebeker angehörte. Man beraubte Handelsschiffe der reichen Hansekaufleute und verteilte die Beute zu gleichen Teilen (Liekedeeler) unter unter Bedürftigen. Dieser nur mit Gewalt zu realisierende sozialistische Ansatz führte unausweichlich zum Schafott. Aber dessen ungeachtet haben Störtebeker und seine Gesinnungsgenossen noch heute einen starken, sicherlich verklärten, Rückhalt in der gemeinsamen Erinnerung der Menschen. Sonst stünde sein Denkmal wohl kaum vor der Kirche. Wieso eigentlich Störtebeker, der Seeräuber, Kaperfahrer, mitten im Land? Marienhafe war früher einmal, der Name sagt es, über ein Siel mit der See verbunden und es diente den Seeräubern als Fluchtpunkt und Unterschlupf.
Wir umrunden die Kirche einmal fast vollständig im Uhrzeigersinn und fahren auf dem Radweg der Kreisstraße nach Osten Richtung Rechtsupweg. Über Berumerfehn und Großheide geht es durch die Moorlandschaft nach Arle und über Schwittersum zurück nach Dornum und ins Hotel Herrlichkeit.
Kleine Teestubentour 1: Kleine Tour an die Küste Ostfrieslands.
Streckenverlauf: Westerbur, Westeraccumersiel, Dornumersiel, Westeraccum
Länge: 15 km
Kleine Teestubentour 1:.
Streckenverlauf: Roggenstede, Utarp, Westerholt, Nenndorf, Arle, Schwittersum
Länge: 25 km
Start: Bensersiel
Streckenverlauf: Neuharingersiel, Minsen, Horumersiel
Ziel: Wilhelmshaven
Länge: 71 km
Leistungen für 2 Personen:
5 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstücks-Buffet
2 Leihfahrräder für drei Tage
3x Lunchpaket
1x Tretbootfahrt auf dem Dornumer Tief
Saunabenutzung im Haus
Nordsee-ServiceCard und Kurtaxe für den Aufenthalt
Aufenthaltsdauer 6 Tage / 5 Übernachtungen
EUR 449,00 Komplett-Preis für 2 Pers. im DZ (Anreise täglich)