Näher am Menschen

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St. Marien-Krankenhaus Siegen

Kurzvorstellung des Unternehmens

Die St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH und ihre Tochtergesellschaften sind eine modern geführte und organisierte Unternehmensgruppe mit schlanken und transparenten Strukturen. Der Unternehmensverbund beschäftigt in seinen Einrichtungen (Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz) circa 1.700 Mitarbeiter(innen).

Gesellschafter der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH sind die Kirchengemeinde St. Marien in Siegen und die Cura Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft für soziale Einrichtungen mbH.

Vorsitzender der Gesellschafterversammlung ist Pfarrer Wolfgang Winkelmann.

Vorsitzender des Verwaltungsrats ist Herr Bruno Sting.

Geschäftsführer der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH, GSS Gesundheits-Service Siegen gem. GmbH und MVZ Medizinisches Versorgungszentrum am St. Marien-Krankenhaus Siegen GmbH sind die Herren Christoph Rzisnik und Hans-Jürgen Winkelmann.

Newsroom

Aktuelle Informationen

Bei der St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH und ihren Tochtergesellschaften gibt es immer etwas Neues, seien es Erfolge oder der medizin-technische Fortschritt in den den Bereichen moderne Orthopädie, Kardiologie und Onkologie, seien es Auftritte auf Messen und Veranstaltungen oder Projekte. Und wir informieren Sie regelmäßig über diese Entwicklung. Dazu bietet unsere Unternehmensgruppe Ihnen eine ganze Reihe von Publikationen an: zum Beispiel die Unternehmenszeitschrift #Konkret# sowie unsere Broschürenreihe #Näher am Menschen#.

Unsere Pressemitteilungen informieren Sie stets aktuell über neue Entwicklungen in der Unternehmensgruppe. In den Berichten der Medien spiegelt sich die Wahrnehmung der Einrichtungen in der Öffentlichkeit wider. Unsere Unternehmensgruppe ist einer der größten Veranstalter in der Region. Dazu gehören Fachtagungen genauso wie Konzerte und Ausstellungen. Die Unternehmensgruppe ist aber auch ein regelmäßiger Aussteller auf Messen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Einrichtungen

Übersicht über die Einrichtungen

St. Marien-Krankenhaus Siegen gem. GmbH

mit den Einrichtungen:

- St. Marien-Krankenhaus Siegen
- Allgemeiner Fonds
- Immobilien Fonds

GSS Gesundheits-Service Siegen gem. GmbH

mit den Einrichtungen:

- Therapiezentrum
- Marienheim
- Haus St. Elisabeth
- Haus Mutter Teresa
- Haus St. Klara
- Haus St. Raphael
- CareMediCom
- Café

MVZ Medizinisches Versorgungszentrum am St.-Marien-Krankenhaus Siegen GmbH

mit Filialen in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Altenkirchen

Fachgespräch

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Am Schultergelenk sind neben den Knochen über 40 Bänder, Sehnen und Muskeln beteiligt. Da das beweglichste Gelenk des Körpers im Alltag verschieden stark beansprucht wird, klagen Patienten zunehmend über vielfältige Beschwerden in der Schulter. Dr. Alois Franz, Chefarzt der Orthopädie wurde zu typischen Krankheitsbildern, Ursachen, Diagnostik und Behandlungsmethoden bei Schulterschmerzen befragt.

marienkrankenhaus.com: Dr. Franz, die Schulter ist Dreh- und Angelpunkt vieler Bewegungen. Zunehmend klagen Patienten über Schmerzen in der Schulter. Sind diese Erkrankungen zur Volkskrankheit geworden?

Dr. Alois Franz: Nach Knie- und Sprunggelenksverletzungen rangieren die Schulterbeschwerden tatsächlich auf Platz drei der ?orthopädischen Hitliste?. Jährlich untersuchen wir im Marienkrankenhaus alleine etwa 1.800 Patienten die unter Bewegungseinschränkungen und anhaltenden Schmerzen an der Schulter leiden. Etwa 500 von ihnen müssen sogar operativ versorgt werden.

marienkrankenhaus.com: Wie kommt es zu Schulterschmerzen?

Dr. Alois Franz: Wenn man von Verletzungen, die aus Unfällen resultieren einmal absieht, sind Schulterschmerzen überwiegend Weichteilschmerzen, da die Schulter ein weichteilgeführtes Gelenk ist. Das bedeutet, in 80 Prozent der Fälle verursachen nicht die Knochen den Schmerz, sondern die Muskeln, Bänder und Sehnen, die Gelenkkapsel und die Schleimbeutel, die an der Funktion des Schultergelenks beteiligt sind. Gerät eines oder mehrere dieser ?Elemente? durch Verschleiß, Über- oder Fehlbeanspruchung oder aber durch einen Unfall aus dem Gleichgewicht, treten Schmerzen auf, die dringend behandelt werden müssen. Erkrankungen der Weichteile sind keineswegs Bagatellerkrankungen, da sie rasch chronifizieren können.

marienkrankenhaus.com: Wie stellen Sie eine exakte Diagnose?

Dr. Alois Franz: Nach Erfragung der Krankengeschichte sollte eine klinische Untersuchung durch einen spezialisierten Arzt erfolgen, denn nur er kann entscheiden, welche Untersuchung die sinnvollste ist. Wenn es darum geht, knöcherne Verletzungen auszuschließen, wird zuerst ein Röntgenbild erstellt. Um die Weichteile rund um das Schultergelenk, wie Muskeln, Bänder und Sehnen zu untersuchen, nutzen wir die Ultraschalldiagnostik. Je nach Befund kann sich daran noch eine kernspintomographische Untersuchung anschließen. Erst dann entscheidet der Spezialist über die notwendige Weiterbehandlung. Wichtig ist, dass direkt im Zentrum des Schmerzes untersucht wird. Zum Glück muss nur in etwa einem Drittel der Fälle operiert werden.

marienkrankenhaus.com: Schulterschmerzen sind quälend, schränken in der Bewegung ein und dauern oft lange Zeit an. Trotzdem wird ein Besuch beim Arzt meist auf die lange Bank geschoben. Wann sollte man spätestens einen Arzt aufsuchen?

Dr. Alois Franz: Wer länger als sechs Wochen Schmerzen im Schulterbereich hat, dem empfehle ich dringend, einen Arzt auszusuchen. Kommen außer Bewegungsschmerzen dann noch Ruheschmerzen, also Schmerzen in der Nacht hinzu, ist höchste Alarmstufe angesagt. Durch einen chronischen, schwielenden Reizungsprozess werden beispielweise Sehnen im Schultergürtel aufgerieben. Es bilden sich kleine Risse, die immer größer werden und schlimmstenfalls zu einem spontanen Sehnenabriss führen. Verletzt ist dann die so genannte Rotatorenmanschette, die größte Muskelgruppe, die sich vom Schulterblatt zum Oberarmknochen zieht und dort mit ihren Sehnen ansetzt.

marienkrankenhaus.com: Wer ist besonders betroffen?

Dr. Alois Franz: Eine pauschale Antwort gibt es hierzu nicht. Wie bei fast jeder Krankheit sind die Ursachen vielfältig. Festzustellen ist jedoch, dass Schulterprobleme oft auch bei sehr sportlichen Menschen auftreten. Intensive Überkopfsportarten wie zum Beispiel Tennis, Volleyball oder Badminton können bei falscher Sporttechnik erhebliche Probleme im Schultergelenk verursachen. Bei regelmäßiger Über- oder Fehlbelastung kann dies zu den oben genannten Reizungsprozessen des Gelenkes mit seinen Bändern und Sehnen führen. Verschleißerscheinungen treffen Männer und Frauen gleichermaßen und beginnen meist schon im Alter zwischen 40 und 50 Jahren.

marienkrankenhaus.com: Mit welcher Art von Schulterverletzungen haben Sie als spezialisierter Orthopäde neben den genannten Verschleißerscheinungen außerdem zu tun?

Dr. Alois Franz: Wir behandeln besonders häufig Verletzungen, die von Sportarten wie zum Beispiel Skilaufen, Snowboarden, Radfahren oder Handballspielen herrühren. Dazu gehört auch das Ausrenken der Schulter. Es ist nicht damit getan, das Gelenk wieder einzurenken, denn beim Ausrenken geht immer etwas kaputt. Diese Verletzungen müssen dann weiter untersucht und nachbehandelt werden.

marienkrankenhaus.com: Welche Therapie empfehlen Sie zur Linderung der Schmerzen?

Dr. Alois Franz: Mit einer intensiven konservativen Behandlungsmethode haben die Erkrankten meistens bereits Besserungs- und Heilungschancen. Das Entscheidende ist, dass man sich einem auf die Schulter spezialisierten Physiotherapeuten anvertraut. Sollte es unter diesen Maßnahmen innerhalb der nächsten sechs bis acht Wochen zu keiner wesentlichen, dauerhaften Linderung der Beschwerdesymptomatik kommen, müssen die Verletzungsfolgen, das heißt die Sehnen, Kapseln, Bänder und Muskelschäden nochmals ärztlich überprüft werden.

marienkrankenhaus.com: Hatten Sie persönlich denn schon einmal mit Schulterproblemen zu tun?

Dr. Alois Franz: Ja ? leider musste ich auch schon meine Kollegen zu Rate ziehen. Aufgrund meiner intensiven Sportaktivitäten kam es zu einer chronischen Sehnenreizung in der Schulter, die ich über einen Zeitraum von sechs Wochen erfolgreich behandeln ließ. Danach konnte ich meine sportlichen Aktivitäten wieder aufnehmen.

marienkrankenhaus.com: Herr Dr. Franz, vielen Dank für das Gespräch.

Ankunft / Anreise

Herzlich willkommen!

Wenn Sie als Patientin/Patient in unser Haus kommen, müssen leider einige Formalitäten erledigt werden. Diese sind für die Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse notwenig. Am Tag Ihrer Ankunft melden Sie sich bitte an unserer Rezeption oder unserem Aufnahmezentrum an. Bitte bringen Sie zur Aufnahme Ihre Versicherungskarte, den Einweisungsschein Ihres behandelnden Arztes sowie vorhandene Untersuchungsunterlagen mit.

Für Ihren Aufenthalt benötigen Sie Hygieneartikel, Nachthemden/Schlafanzüge, Unterwäsche, Jogging-Anzug, Bademantel und Hausschuhe. Wertgegenstände, wie Schmuck und Bargeld, können Sie im Tresor der Rezeption aufbewahren. Wir können jedoch nur für solche Dinge haften, die Sie gegen Quittung hinterlegt haben. An der Rezeption besteht auch die Möglichkeit, mit Ihrer Girokarte Bargeld zu beziehen.

Ihre Post wird von unseren Stationsmitarbeitern an Sie weitergeleitet. Die Zustellung Ihrer Sendungen wird erleichtert, wenn Ihre Angehörigen oder Freunde die genaue Station und Zimmernummer angeben. Ihre eigenen Briefe werden ebenfalls von unserem Stationspersonal entgegengenommen oder können von Ihnen persönlich in den Postbriefkasten in der Eingangshalle eingeworfen werden.

Für Sie und Ihre Besucher stehen über 80 Parkplätze in unserem Parkhaus zur Verfügung. Sie erreichen das Parkhaus über die Kampenstraße. Für nicht gehfähige Patienten und Besucher stehen vor dem Haupteingang Behinderten-Parklätze zur Verfügung. Sie erreichen unser Haus über den öffentlichen Personennahverkehr, der vom Hauptbahnhof aus alle 10 Minuten die Haltestelle ?Kaisergarten? ansteuert. Am Taxistand vor dem Haupteingang steht Ihnen jederzeit ein Taxi zur Verfügung. Wir sind auch gerne bereit, Ihnen ein Taxi kommen zu lassen. Melden Sie sich dann bitte bei der Rezeption.

Der Schutz der Umwelt hat bei uns einen hohen Stellenwert. Sie können uns hierbei unterstützen, indem Sie Abfall nach Möglichkeit vermeiden oder in die dafür vorgesehenen Behälter geben.

Checkliste

Nötiges für den Klinikaufenthalt

1. Unterlagen für die Aufnahme:

* Krankenversicherungskarte
* ggf. Klinikcard Ihrer Privatversicherung
* Krankenhauseinweisung Ihres Arztes

2. Unterlagen für Ärzte und Pflegekräfte:

* Vorbefunde von Röntgen-, CT-Aufnahmen o.ä., Berichte
* Medikamente
* Herzschrittmacher-Ausweis
* Impfausweis
* Allergie-Pass
* Röntgen-Pass

3. Körperpflege- und Toilettenartikel

* Handtücher, Waschlappen
* Seife, Duschgel
* Zahnbürste, -pasta, -becher, Mundwasser
* Zahnprothese(n), Prothesenbecher, Reinigungsmittel
* Handspiegel
* Fön
* Shampoo, Kamm, Haarbürste
* Nagelschere, -feile
* Individuelle Pflegemittel (z.B. Rasierapparat)
* Hygieneartikel

4. Kleidung:

* Schlafanzüge, Nachthemden
* Morgenmantel oder bequeme Hauskleidung
* Haus-, Straßenschuhe, Schuhlöffel
* Strümpfe
* Unterwäsche
* Kleidung für die Entlassung

5. Sonstiges:

* Brille
* Hörgerät
* Gehstock oder andere Gehhilfen
* Stützstrümpfe
* Wecker/Uhr
* Schreibutensilien, Adress- und Telefonliste
* Evtl. Bücher, Zeitschriften, Walk- bzw. Diskman mit Kopfhörer

Bitte Zuhause lassen:

* Schmuck
* Größere Geldbeträge oder Sparbücher

Alltag

Ein typischer Tag im St. Marien

ab ca. 5.45 Uhr
In dieser Zeit findet die Übergabe vom Nachtdienst an den Tagdienst statt. Während des Zeitraums sollten die Pflegenden nicht gestört werden. Ausnahme ist natürlich ein Notfall.

ab ca. 6.30 Uhr
Ab dieser Zeit ist Weckzeit, jetzt beginnen die Pflegenden mit dem Rundgang durch alle Zimmer und unterstützen Sie bei ihren Bedürfnissen.

ab ca. 7.30 Uhr
Es ist Frühstückszeit, in der Sie in Ruhe Ihr Frühstück einnehmen können. Anschließend
finden geplante Untersuchungen statt. Wenn Sie Hilfe benötigen, begleitet Sie eine Pflegeperson. Im Laufe des Vormittags findet die Visite statt.

ab ca. 11.30 Uhr
In dieser Zeit findet das Mittagessen für alle Patienten statt. Anschließen besteht die Möglichkeit zur Mittagsruhe.

ab ca. 12.45 Uhr
Es findet die Übergabe vom Frühdienst an den Spätdienst statt; auch hierbei, außer in Notfällen, bitte nicht stören.

ab ca. 13.30 Uhr
Es wird der Nachmittagskaffee serviert.

ab ca. 17.15 Uhr
In dieser Zeit wird das Abendessen serviert.

ab ca. 20.00 Uhr
Es erfolgt die Übergabe vom Spät- an den Nachtdienst. Dieser beginnt anschließend mit seinem Rundgang durch alle Zimmer.

ab 21.00 Uhr
Es gilt die Nachtruhe, die von allen Patienten zu Genesungszwecken einzuhalten ist.

Weiter Hinweise zum Aufenthalt auf den Stationen.

Entlassung

Ein Aufenthalt geht zuende

Bereits nach Abschluss der Anamnese wird die nachstationäre Versorgung mit dem Patienten und deren Angehörigen abgeklärt. Unser Ziel ist es, auch nach der Entlassung aus der stationären Versorgung den Patienten das bestmögliche medizinische, pflegerische und soziale Umfeld zu gewährleisten. Die Sicherstellung einer kontinuierlichen medizinischen und pflegerischen Weiterbetreuung durch termingerechte Bereitstellung der notwendigen Informationen, Hilfsmittel, Medizinprodukte und Pflegeleistungen hat dabei oberste Priorität.

Aus diesem Grund arbeiten unsere Mitarbeiter in einem dicht verknüpften Informationsnetz zusammen. Die Zusammenarbeit reicht dabei weit über die krankenhausinternen Abteilungen hinaus. Beteiligt sind u. a. auch Tochtereinrichtungen, Pflegepartner, Sanitätshäuser und andere Institutionen des Gesundheitswesens. Denn wir möchten unserer Verantwortung für die Patienten auch über den stationären Aufenthalt hinaus gerecht werden und dem Patienten den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern.

Entlassung

Am Entlassungstag möchten wir Sie bitten, das Bett bis 9.00 Uhr zu räumen, damit es den neuen Patienten unseres Hauses wieder zur Verfügung gestellt werden kann. Sollte dies aus persönlichen Gründen nicht möglich sein, so ist der Ausnahmefall mit einer Pflegeperson oder dem zuständigen Arzt zu klären.Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Häusliche Pflege

Das St. Marien-Krankenhaus Siegen beteiligt sich an dem Modellprogramm ?Neue Herausforderungen im Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege?. Ziel ist es, pflegebedürftigen Menschen den Übergang vom Krankenhausin die häusliche Pflege zu erleichtern und Angehörige bei der Übernahme der Pflegetätigkeiten zu unterstützen. Das Modellprogramm wurde von der Universität Bielefeld initiiert und wird von der AOK gefördert.

Krebsberatung

Durch die Diagnose Krebs sind in Deutschland jährlich beinahe 400.000 Menschen als Neuerkrankte betroffen. Die Verarbeitung der Diagnose findet oft zeitverzögert statt, denn die Liegezeiten im Krankenhaus sind heute sehr kurz. Das bedeutet für den Patienten der zur Diagnosestellung in ein Krankenhaus eingewiesen wird, dass er sich innerhalb kurzer Zeit vielen Untersuchungen unterziehen muss und nach kurzer Zeit mit der belastenden Diagnose einer Krebserkrankung entlassen wird. 2008 nahm die psychosoziale Krebsberatungsstelle des Caritasverbandes Siegen-Wittgenstein im St. Marien-Krankenhaus Siegen die Arbeit als Kompetenzzentrum auf. Mitarbeiter des Verbandes beraten, informieren und begleiten seitdem an Krebs erkrankte Menschen aus Siegen-Wittgenstein sowie aus den angrenzenden Gemeinden der benachbarten Bundesländer. Die Mitarbeiterinnen der Psychosozialen Krebsberatungsstelle stehen den Erkrankten und deren Angehörigen und auch Freunden in dieser schwierigen Lebensphase und auch im weiteren Verlauf der Erkrankung hilfreich zur Seite, um die aktive Bewältigung der Erkrankung zu unterstützen und die Lebensqualität und das Wohlbefinden zu stabilisieren.

FAQs

Wer nicht fragt, der ...

Muss mit Wartezeiten gerechnet werden?

Das St. Marien-Krankenhaus Siegen sieht sich in allen Bereichen einem hohen Aufnahmedruck ausgesetzt, der leider zu Wartezeiten führt.

Wie sind die Besuchszeiten?

Jeden Tag bis 20 Uhr.

Welche Finanzierungsarten gibt es? Welche Kosten entstehen und wer trägt diese?

Behandlungen im St. Marien-Krankenhaus Siegen werden von den Krankenkassen über Fallpauschalen finanziert. Liegt keine Befreiung vor, ist eine Eigenbeteiligung von z.Zt. 10 Euro pro Tag für die Dauer von 28 Tagen zu erbringen.

Wer berät Angehörige bei der Heimaufnahme bzw. nach Abschluss einer akuten Behandlung?

Ansprechpartner in allen Fragen ist der Sozialdienst des Krankenhauses. Auch stehen die jeweiligen Heimleitungen als Ansprechpartner in puncto Heimaufnahme zur Verfügung.

Was muss ich mitbringen?

Alles, was für einen Krankenhausaufenthalt benötigt wird, Kleidung, Schuhwerk, Einweisung und Krankenkassenkarte, Medikamentenaufstellung, alte Arztberichte.

Kann ich meine Hilfsmittel (z.B. Rollstuhl) mitbringen?

Ja.

Stehen mir bei einem Aufenthalt im Klinikum Telefon, Radio und Fernsehen zur Verfügung?

In unseren Krankenzimmern finden Sie moderne Kartentelefone. Telefonkarten erhalten Sie an der Rezeption. Automaten nehmen gebrauchte Karten zurück und zahlen die Pfandgebühr und ein eventuelles Restguthaben aus.

Wie lange dauert der Krankenhausaufenthalt?

Ganz individuell.

Wie und von wem werde ich im Klinikum ärztlich versorgt?

Für Ihre ärztliche Versorgung ist der Stationsarzt bzw. die Stationsärztin unmittelbar verantwortlich. Sie handeln in Übereinstimmung mit dem jeweiligen Chefarzt. Dieser oder seine ständige ärztliche Vertretung entscheiden über alle wichtigen Fragen Ihrer ärztlichen Versorgung.

Gibt es für Angehörige eine Unterkunftsmöglichkeit?

Unterkunftsmöglichkeiten stehen in der St. Marien-Krankenhaus Siegen selbst nicht zur Verfügung. Wir sind für Angehörige bei Bedarf gerne bereit, Zimmer in der nahen Umgebung zu benennen.

Gibt es eine Cafeteria oder ähnliches für Patienten und Besucher?

Es gibt eine Cafeteria für Patienten und Besucher im 5. OG des Hauses. Man erhält dort Zeitungen und Zeitschriften, Utensilien des persönlichen Bedarfs der Patienten, Snacks und Getränke. Nachmittags wird zusätzlich Kaffee und Kuchen angeboten.