Frau Bgm. Waltraud Benner-Post
Innerer Markt 13
92705 Leuchtenberg
Tel.: 09659 9210
buergermeisterin@leuchtenberg.de
Die Marktgemeinde Leuchtenberg mit ihrem Wahrzeichen, der größten Burgruine der Oberpfalz (erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1124), liegt auf einer Fläche von 32 Quadratkilometern mit seinen 17 Ortsteilen eingebettet in einer herrlichen Landschaft von Fluss- und Bachtälern der Pfreimd, Luhe und Lerau, inmitten des Naturparks Nördlicher Oberpfälzer Wald.
Der malerische Marktflecken Leuchtenberg mit seiner tausendjährigen Geschichte ist Preisträger im Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis und Träger des Europa Nostra Verdienstdiploms für seine Erfolge in der Dorferneuerung.
Die örtliche Gastronomie verwöhnt den Urlaubsgast mit einheimischen Produkten und einer hervorragenden Küche nach Oberpfälzer Tradition.
Günstige Busverbindungen im Stundentakt bestehen zur Stadt Weiden.
Im Rahmen der Burgfestspiele ist der `Leuchtenberger Sommer` mit seinem alljährlichen Freilichttheater auf der Burg ein kulturelles Highlight!
Ein idyllisches Fleckchen Erde haben die Erbauer der Burg Leuchtenberg für ihre Festung ausgewählt. Malerisch thront die stolze Burg auf einer 537 Meter hohen, abgeflachten Granitkuppe. Ihr zu Füßen liegt heute wie damals ein Land von herber Schönheit mit sanften, bewaldeten Höhen und Tälern.
Die mächtigen Granitquader der Burg Leuchtenberg scheinen bisweilen fast mit dem Felsboden des Burgbergs zu einer faszinierenden Einheit zu verwachsen.
Überragt wird der Ringwall vom viereckigen Bergfried und dem Spitzdach der Burgkapelle. Die Ruine der Burg Leuchtenberg ist heute in Staatsbesitz und eines der bekanntesten Wahrzeichen des Nördlichen Oberpfälzer Waldes. Ihre alten Mauern erzählen von Reichtum, Macht und Liebe.
Die Leuchtenberger waren lange Zeit ein sehr einflussreiches Adelsgeschlecht. Viele Angehörige gingen am kaiserlichen Hof ein und aus. Sie begleiteten den Kaiser auf Italienfeldzügen und haben zumindest einen Kreuzzug mitgemacht. Georg III. (+1555) und Georg Ludwig (+1613, der bedeutendste Leuchtenberger) gehörten als Berater und Kämmerer gar zum engsten Führungskreis des Kaisers.
Pfarrkirche St. Margaretha, Leuchtenberg:
Selbständige Pfarrei seit 1587; sehenswert sind die Prozessionsstangen (Zunftstangen) aus dem 18. Jahrhundert mit Zeichen der Leuchtenberger Zünfte; historische Altäre, die Aufbauten sind der Kirchenpatronin sowie Maria und Josef gewidmet
Friedhofskapelle Sankt Sebastian, Leuchtenberg
Friedhofskapelle im Barockstil, erbaut im Jahre 1740/41
Pfarrkirche Sankt Ulrich, Michldorf (Bild)
Im Kern gotische Pfarrkirche im Dorf; die Einrichtung stammt überwiegend aus dem 18. Jahrhundert; die Kirche bildet zusammen mit dem barocken Pfarrhof (nördlich der Kirche) und dem teilweise aus dem 17. Jhdt. stammenden alten Schulhaus (südlich davon) ein sehr bemerkenswertes Ensemble
Naturschutzgebiet `Lerautal bei Leuchtenberg`
Das Schutzgebiet Lerautal hat eine Größe von 185 ha und liegt 500 m nördlich von Leuchtenberg; wildromantisches, sehenswertes Bachtal mit der Wolfslohklamm
Naherholungsgebiet `Pfreimdtal`
In der Nähe des Ortsteiles Döllnitz liegt dieses romantische Naherholungsgebiet. Der mehrfach angestaute Wasserlauf wird dort zur Energiegewinnung genutzt.
Naherholungsgebiet `Luhetal`
In der Nähe der Ortsteile Leuchtenberg und Lückenrieth liegendes reizvolles Wiesental mit naturbelassenem mäandierenden Bachlauf
Naturdenkmäler, Granitformationen
In der Umgebung von Leuchtenberg finden sich folgende Naturdenkmäler und Granitformationen:
* `Heller Stein` bei Steinach, mit ungewöhnlich gewachsener Steinlinde
* `Hoher Stein` bei Leuchtenberg, vermutlich frühere heidnische Kultstätte. Daneben befindet sich eine Steinsäule mit Kreuzrelief (wahrscheinlich 17. Jhdt.), wohl ein altes Wegezeichen der Leuchtenberger Landgrafen
* `Teufels Butterfass`, aufgeschichtete und ineinander verkeilte Steinriesen. Nach einer Sage hat der Leibhaftige dort mit einem Landgrafen von Leuchtenberg ausgebuttert
Eichenallee
In der Nähe von Hermannsberg steht die vielleicht schönste Eichenallee des Naturparks. Die mit Kreuzwegstationen bestückte Baumstraße geleitet den Wanderer zu einer Kapelle. Auf dem Hermannsberg wunderschöner Blick zur Burgruine Leuchtenberg
Exposituskirche St. Jakobus, Döllnitz
Kirche mit gotischen Turm aus den 20er Jahren, mit lebensgroßen Kreuzwegbildern sowie den personifizierten sieben Sakramenten am Hochaltar
Der Burgenweg verbindet auf einer Länge von 160 km Marktredwitz mit Waldmünchen. Die Etappe, beginnend in Neustadt an der Waldnaab bei der Felixkirche, führt zunächst über Wilchenreuth nach Theisseil.
Von Theisseil sind es gut zwei Kilometer bis zur Strobelhütte und dem Vierlingsturm des Oberpfälzer Waldvereins. Von hier aus geht es in südlicher Richtung über Mitterhöll, Roggenstein und Sargmühle nach Leuchtenberg.
Wer gut zu Fuß ist, kann weiter nach Süden über Wittschau, Döllnitz und Trausnitz durch das Pfreimdtal wandern; schließlich erreicht man dem am Rande des Naturparks gelegenen Markt Tännesberg.
In Luhe erreicht der Wanderweg den Naturpark Oberpfälzer Wald. Von hier aus folgt man dem Sträßchen in Richtung Nord-Ost zum Meisthof. Von nun an geht es durch Wald und Flur zum romantischen Wasserlauf Luhe, dem man bis Lückenrieth folgt.
Nun geht es bergauf zur Burgruine Leuchtenberg. Weiter geht es südwestlich; über Steinach, den `Kalten Baum` und Obernankau kommt man zum Aussichtspunkt `Riesensessel`. Nach knapp einem Kilometer steigt man hinab in das Pfreimdtal, dem Flußverlauf folgend erreicht man Böhmischbruck.
Weiter Richtung Osten, der Straße nach Moosbach folgend, geht es kurz nach der Abzweigung nach Etzgersrieth links in den Wald. Weiter über Waltenrieth gelangt man nach Tröbes, von hier aus wandert man längere Zeit durch den Wald, bis man schließlich Eslarn erreicht.
Die Tillyschanz liegt etwa zwei Kilometer weiter östlich. Man folgt der Straße in Richtung Schlagbaum. In einer scharfen Kurve verläßt man sie und marschiert durch den Wald bis zum Übergang. Das Denkmal befindet sich einige Meter vor der Grenze jenseits der Straße.
Zu Beginn verläuft der Luhe-Lerau-Radweg eben bis abfallend und hat zwischen Unterlind und Engleshof vier Steigungen zu bewältigen, um dann die letzten 5 km bergab auf wassergebundenen und asphaltierten Oberflächen ruhiger Nebenstraßen und Wirtschaftswegen das Naabtal zu erreichen.
Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Burg Leuchtenberg, der Rosenquarzfelsen in Pleystein nebst Klosterkirche sowie die Friedrichsburg in Vohenstrauß.
Den Bockl-Radweg erreichen Sie nach ca. 7 km über den Luhe-Lerau-Radweg auf der Teilstrecke Leuchtenberg - Vohenstrauß.
`Ein Reich für alle Sinne und dem grünen Dach Europas. Genießen Sie eine Landschaft, deren Harmonie und Ruhe sich auf den Betrachter überträgt. Fahren Sie vorbei an Zeugen der Vergangenheit. Lernen Sie die Heimat von Zoiglbier, Schwarzstorch, Haubentaucher, Hecht und Karpfen kennen. Treffen Sie Menschen, die die Schönheiten des Oberpfälzer Waldes gerne mit ihnen teilen.` (bocklradweg.de)
Wegen seiner geringen Steigung von max. 1,5% ist der Bocklradweg besonders für Familien geeignet. Auch Inlineskater, Nordic Walker, Wanderer oder im Winter Skilangläufer finden hier ideale Voraussetzungen.
Highlights
* Altes Rathaus mit Glockenspiel in Weiden
* Weidener Stadtmuseum mit Max Reger Sammlung
* Museum (ehemalige Marktmühle) in Oberviechtach
* Wallfahrtskirche Fahrenberg
* Burg Falkenberg
* Schloss Waldershof
Streckencharakteristik
Wege: Überwiegend asphaltierte Straßen, teilweise befestigte Wege.
Steigungen: Es müssen viele Anstiege überwunden werden.
Verkehr: Der Auf den Spuren der Leuchtenberger - Radweg führt auf kurzen Abschnitten entlang von Landstraßen, sonst hauptsächlich auf Nebenstraßen
Eignung für Kinder: nicht geeignet
Aus dem Bericht (Autor: Markus Meyer):
`Letzte (tolles Wetter, nach der kältesten Nacht) und vorletzte (trübes Wetter) Woche wurden die Standorte besucht und dem Rätsel der Steinsäulen nachgegangen. Gedreht wurde an den landschaftlich schönsten Plätzen um die alte Landgrafenburg Leuchtenberg. Vom Kalten Baum über Wieselrieth, Wittschau, Glaubendorf, Oberköblitz (neu entdeckte Säule durch Thomas Lingl), Michldorf und Hoher Stein ging es mit dem TV-Team zum Markt und zur Burg Leuchtenberg.`
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`Denkmalpflege, Heimatpflege, großartige Oberpfälzer Winterlandschaft und rätselhafte Steinsäulen, die einen einheitlichen ikonographischen Typus aufweisen`
Die Oberpfalz hat nun ihr eigenes Landestheater. Pünktlich zum Jahresende unterzeichneten die Vorsitzenden der Stadtbühne Vohenstrauß e.V. Reinhard Hartwig und Reinhard Kausler am Mittwoch, den 30.12.2009 um 16:18 Uhr die Gründungsurkunde der Landestheaters Oberpfalz GmbH im Notariat in Vohenstrauß. Somit befindet sich das Landestheater in Gründung und erlangt mit Einzahlung der Einlagen pünktlich zum ersten Montag im neuen Jahr seine volle Handlungsfähigkeit. Als geschäftsführender Intendant wurde Matthias Winter eingesetzt.
Von der Autobahn A 93 nimmt man am besten die Ausfahrt Wernberg/Köblitz und von dort die B 14 (E 50) Richtung Vohenstrauß.
Nach einigen Kilometern abbiegen auf die B 22 Richtung Weiden. Leuchtenberg liegt 1km abseits links der Straße auf einem Hügel.