Zunftmeister Mario Kamphoff
72160 Rexingen
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20.01.2010
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Grüße die Vorstandschaft
#Lang, lang ist´s her. Im tiefsten, dunklen Mittelalter.
Da flüchtete unsere Urhexe vor den grausamen Qualen,die Ihr nach Ihrer Entlarvung bevorstanden.
Als der Scheiterhaufen schon drohend aufgetürmt war, gelang Ihr die Flucht.
Durch Täler und Wälder, durch Äcker und Felder
Kämpfte Sie sich durch bis zum damaligen Rexinger Talwald.
Die Rexinger mieden diese Gegend fortan und so geriet die Talwaldhexe in Vergessenheit.#
Ihrer Qualen zum Andenken wurden 1994 die Talwaldhexen Rexingen geboren und vermehren sich seitdem Jahr um Jahr.
Gegründet wurden die Talwaldhexen von Thilo König. Im Jahr 2004 zum 10-jährigen Jubiläum der Hexen wurde die Narrenzunft Rexingen aus der Taufe gehoben.
Im Jahr 2004 überlegte der Zunftrat wie man Familien in die Narrenzunft integrieren könnte!
Das Problem an der Sache war, dass keine Gruppe vorhanden war. Also überlegte man sich was zu Rexingen passen würde.
In Rexingen gab es in der ganzen Geschichte immer eine Moste die in 90´er Jahren einigen Wohnblocks weichen musste.
An Gedenken an diese Moste gründete die Narrenzunft Rexingen die Gruppe der #Moschdler#.
Der Name war schnell gefunden, aber wie sollte das Häs aussehen, so gingen Mario Kamphoff und Frank Wolfram zum Schnitzer nach Mühringen und berieten mit Ihm die Maske. Es sollte eine Weißnarrenmaske werden, an Anlehnung der Moste in Rexingen. So entstand die Maske für die Moschdler mit Blättern oben auf und einer dicken Nase für den #guten Most# der immer in Rexingen gemostet wurde.
Die ersten beiden Häs malten Stella Cravotta und Sandra Kamphoff und ließen Ihrer Kreativität freien Lauf. Dabei entstand das Häs.
Wir möchten uns hier nochmal recht herzlich bei den beiden, Sandra Kamphoff und Stella Cravotta, für die Arbeit und Ihr Engagement für die Narrenzunft Rexingen bedanken.
Im ersten Jahr waren es bereits 5 Mitglieder und natürlich auch der erste #Narrensamen# . Jeden Tag bekommen wir mehr Anfragen und freuen uns sehr darüber, dass diese Gruppe so großen Zuspruch findet.
Rexingen ist ein Ort in Baden-Württemberg mit 1300 Einwohnern ca. 40 km südwestlich von Stuttgart in einem Seitental des Neckar. 1971 wurde Rexingen von der Stadt Horb am Neckar eingemeindet.
Der Name des Ortes entwickelte sich von dem Personennamen Raciso über Raggesingen zu Rexingen. Der Johanniter Orden gründete in Rexingen eine Kommende, aus der später ein Schlossgut des Königs von Württemberg wurde. Seit dem Dreißigjährigen Krieg gab es 300 Jahre lang in der Stadt eine jüdische Gemeinde, die zunächst unter dem Schutz der Johanniter stand und zeitweilig die Hälfte der Bevölkerung ausmachte. 1932 war die jüdische Einwohnerschaft Rexingens auf wenige Hundert zusammengeschrumpft. Von ihnen wurde ein Drittel Opfer der Vernichtungslager, den anderen gelang die Auswanderung. Der israelische Moschaw Schawei Zion wurde von Rexinger Juden gegründet. Die ehemalige Rexinger Synagoge überstand die Nazizeit und ist heute eine Gedenkstätte und zugleich evangelische Kirche.